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Amt Pinnau Metropolregion Hamburg
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Merkblatt für Hundehalter 23.03.2015 


Merkblatt für Hundehalter

Leider gibt es in unserem Amtsbezirk immer wieder auftretende Beschwerden von Einwohnerinnen und Einwohnern über die Hundehaltung. Ich möchte Sie deshalb auf einige Regeln des Gefahrhundegesetzes (GefHG) vom 28. Januar 2005 hinweisen, die bei der Hundehaltung beachtet werden müssen.

1. Es ist verboten, Hunde außerhalb eines eingezäunten Grundstückes umherlaufen zu lassen, ohne dass sie wirksam beaufsichtigt werden.

2. Hunde dürfen nur solchen Personen überlassen werden, die den Hund sicher führen können.

3. Hunde sind immer an der Leine zu führen bei Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, bei Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen, in Treppenhäusern, in Fluren oder sonstigen gemeinsam genutzten Räumen, in Haupteinkaufsbereichen, in der Allgemeinheit zugänglichen um-friedeten oder anderweitig begrenzten Park-, Garten- und Grünanlagen, in Sportanlagen, auf Friedhöfen, auf Märkten und in Naturschutzgebieten, soweit diese Flächen betreten werden dürfen.

4. Es ist verboten, Hunde mitzunehmen in Kirchen, Kindergärten und Schulen, auf Kinderspielplätzen einschließlich der Außengelände der Schulen.

5. Wer einen Hund außerhalb eines eingezäunten Grundstückes führt oder laufen lässt, hat diesem ein Halsband anzulegen, an dem die vom Amt Pinnau ausgegebene Steuermarke befestigt ist.

Verstöße gegen die vorgenannten Bestimmungen sind Ordnungswidrigkeiten, die mit einer Geldbuße bis zu 10.000,00 € geahndet werden können.

Weitere Regelungen für das Ausführen von Hunden:

1. Nach § 17 Abs. 2 Nr. 3 des Landeswaldgesetzes müssen Hunde im Wald – hierzu gehört auch der Kummerfelder und Borsteler Wohld – immer an der Leine geführt werden. Verstöße hiergegen können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu einer Höhe von 2.500,00 € geahndet werden.

2. Nach § 29 Abs. IV Nr. 3 des Landesjagdgesetzes ist es nicht gestattet, Hunde in einem Jagdbezirk unbeaufsichtigt laufen zu lassen.

3. Nach § 21 Abs. I Nr. 2 des Landesjagdgesetzes dürfen Hunde, die in einem Jagdbezirk außer-halb der Einwirkung ihrer Aufsichtsperson an-getroffen werden, getötet werden (streunende Hunde).

Hinweis:

Bitte bedenken Sie auch: Hunde können viel Freude machen – aber Hundekot ist nicht nur unhygienisch, sondern kann auch für spielende Kinder als Krankheitsüberträger gefährlich werden. Aus diesem Grund ist jeder Hundebesitzer verpflichtet, die Hinterlassenschaft seines Hundes mittels mitgeführtem Plastikbeutel, Schaufel o.ä. zu entfernen und im nächsten Mülleimer zu entsorgen. Verstöße können nach der entsprechenden Straßenreinigungssatzung in Verbindung mit § 56 Abs. 1 Nr. 7 des Straßen- und Wegegesetzes mit einer Geldbuße von bis zu 500,00 € geahndet werden.

In diesem Zusammenhang wird auf die jeweiligen Satzungen der amtsangehörigen Gemeinden über die Erhebung einer Hundesteuer verwiesen, die ebenfalls zu beachten sind. Die entsprechenden  Satzungen können Sie im Amt Pinnau abfordern oder auf dieser Internetseite nachlesen. (zu den Steuer- und Hebesätze aller Gemeinden)

Wenn Sie die o.a. Vorschriften beachten, haben alle Beteiligten weniger Probleme im gemeinsamen Umgang.

Das Merkblatt als Download: Merkblatt für Hundehalter

Herr Eggers
Fachbereich Bauen und Ordnung
Hauptstr. 60
25462 Rellingen
Telefon: 04101/7972-256
E-Mail: t.eggers@amt-pinnau.de
Raum: 6
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